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Immer mehr Entwicklungshilfe bleibt in Schweden

von Sören Padel

Die schwedische Entwicklungshilfe, die in schwedischen Töpfen bleibt, hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt und macht inzwischen 8 Prozent der gesamten Hilfe aus. Ein Teil des Geldes wird benötigt, um in Schweden Asylbewerberheime zu betreiben und die Integration der Neuankömmlinge zu unterstützen. Allerdings hat sich die Anzahl der Asylbewerber in diesem Zeitraum nicht annähernd verdoppelt (auch wenn sie etwas gestiegen ist). Wofür die restlichen Gelder verwandt werden, bleibt unklar. Das Radioprogramm Konflikt fragte beim zuständigem Justizdepartement nach, aber dort verweigert man jegliche Auskunft. Ein Teil dieser Beträge wird laut Konflikt in die Arbeit der schwedischen Botschaften investiert. Die in der letzten Sendung von Konflikt befragte schwedische Ministerin für Entwicklungshilfe, Gunilla Carlsson, will sich für Transparenz in dieser Frage einsetzten. Bleibt abzuwarten, ob ihr das gelingt.

Auf jeden Fall hat Schweden weiterhin weltweit eine der - relativ zum BNP - höchsten Entwicklungshilfebudgets. Gewusst wie ...

http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=83&artikel=4162145

 


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